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Lüften:


Die Instruktionen von Fachstellen zum Thema "richtiges Lüften" demonstrieren auf eindrückliche Weise, in welche Sackgasse die einseitige Konzentration auf "Dichten und Dämmen" der Gebäudehülle führt.

Dazu auszugsweise folgende Richtlinien neuesten Datums:

"...

Neue Fenster zeichnen sich durch eine hohe Dichtigkeit aus.
Um Feuchteschäden zu vermeiden, bedarf es deshalb einer kontrollierten Lüftung.

1. Morgens alle Räume 10 bis 15 Minuten (vor allem das Schlafzimmer, das Bad und die Küche) lüften.
2. Im Laufe des Tages - je nach Feuchtigkeitsanfall - mehrmals lüften.
3. Die Fenster sollten nicht nur gekippt, sondern ganz geöffnet werden, damit durch die Stosslüftung ein intensiver Luftaustausch in kürzester Zeit garantiert wird.
4. Während der Lüftung die Heizung abrehen.
5. Die Raumtemperatur nicht unter 15°C absinken lassen.

Wenn Sie so lüften, sparen Sie beim Heizen und dienen Ihrer Gesundheit.

...."

Darf man da nicht die Frage stellen, was daran noch "kontrolliert" sein soll?
Für hauptamtliche Hausfrauen /-männer mag das Abarbeiten dieser Check-Liste ja noch eine attraktive Ergänzung zur täglichen Routine darstellen. Was aber, wenn beide berufstätig sind und - besonders an Wintermorgen - keinen Spass daran finden, bei geöffneten Fenstern den Morgenkaffee zu geniessen?

Ob nun die mechanisch-kontrollierte Lüftung, mit all ihren verdeckten Leitungen, parametrisierten Steuerungen, technischen Aggregaten - nicht zuletzt wegen des aus technischen wie hygienischen Gründen erforderlichen Wartungsbedarfes - die in jedem Fall optimale Lösung darstellt, darf zumindest in Frage gestellt werden.

Mit dem Konzept der thermodynamischen Lüftung über den Fensterflügel (monobloc-TD) haben wir von WFT Fassadentechnik AG uns zum Ziel gesetzt, einen alternativen Lösungsweg anzubieten, der - basierend auf den Gesetzmässigkeiten der (Bau-)Physik - auf wirtschaftliche und hygienische Art dem Fenster eine ursprüngliche Funktion zurückgibt - und: Von der Nutzerabhängigkeit wegführt.
Dank des 3-Kammer-Prinzipes der monobloc-Technologie wird dabei in Bezug auf die Dichte immer noch Klasse 3 (Minergie erfordert "nur" Klasse 2) erreicht und die Anforderungen des Wärmeschutzes und des Raumkomfortes bleiben vollständig gewahrt.

Hans-U. Züllig, CEO

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