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Feuchte Wände, Feuchte Stockflecken, Schimmelpilz ....
..."Wird bei der Sanierung die ursprüngliche Konstruktion verändert - z.B. durch den Einbau dichterer und besser gedämmter Fenster - ist zu prüfen, ob und welche Einflüsse die neue Konstruktion auf die verbleibenden Bauteile hat."
(H.Scheller: RAL-Montage im Spiegelbild der neuen Regelwerke, S.92)
Mit der wärmetechnisch verbesserten Gebäudehülle, die gleichzeitig luftdicht ausgebildet wurde, und dem Einbau neuer Fenster ist im Regelfall eine Reduzierung der Luftwechselraten der Gebäude verbunden - wenn der fehlende Lüftungsanteil durch Fugen und Fehlstellen in der Gebäudehülle nicht vom Nutzer kompensiert wird.
Da die sog. Grundlüftung nach DIN 1946 praktisch nicht geplant wird, gilt das in gleicher Weise auch für den Neubaubereich.
Aus dieser Tatsache resultieren ganz allgemein sehr viel höhere Luftfeuchten im Gebäude und oft auch gleichzeitig höhere Raumtemeraturen. Das führt zwangsläufig zu vielfach höheren Taupunkttemperaturen und die Wahrscheinlichkeit der Tauwasserbildung mit Schimmelbefall wird wesentlich erhöht.
Über die noch verbleibenden Fugen und Fehlstellen findet automatisch ein erhöhter Wasserdampftransport statt. Damit wird jeder Baukörperanschluss generell einer höheren Belastung ausgesetzt.
==> Erkenntnisse, vor deren Hintergrund der Einsatz von Renovationsrahmen sehr sorgfältig überlegt und geprüft werden will.
==> Vgl. dazu auch "termodynamische Lüftung mit monobloc"
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