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Dr. Robert Koch hat schon 1911 gesagt, dass die Zeit kommen werde, in der wir den Lärm genauso bekämpfen wie heute die Cholera und die Pest.
Eine neue Phase der Fenster-Aufwertung hat begonnen. Unverändert ist hierbei die trennende und die verbindende Aufgabe des Bauteils "Fenster" geblieben: Das Rauminnere muss gegen alle Aussen- und Umwelteinflüsse wie Lärm, Kälte, Hitze, Wind, Regen usw. abgeschirmt werden.
Gleichzeitig muss für die Wohn- und LEBENSQUALITÄT im Raum Aussen mit Innen verbunden werden.
Das heisst: Jeder Raum muss je nach seiner Nutzung mit LICHT und LUFT versorgt werden. Diese Grund-Funktionen bekommen durch die immer höher werdenden Belastungen neue Dimensionen, denen sich das Fenster - als bekanntlich "schwächstes Glied" innerhalb der Fassaden- und Aussenflächen - in besonderem Mass anpassen muss.
Komfortwerte (Schall- Wärmeschutz, Lufthygiene) durch bauliche Massnahmen werden nicht mehr dem Zufall überlassen.
Für Fensterbau-Fachbetriebe ergibt sich künftig die Aufgabe, für ihre Fensterkonstruktionen die erforderlichen Nachweise zu erbringen. Dabei müssen die optimalen Eigenschaften AUCH BEZAHLBAR BLEIBEN.
Auszug aus:
Fensterfibel 2002
IBAT, Institut für Betriebs und Arbeitstechnik des Tischlerhandwerkes
D-30163 Hannover
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